Willkommen auf der semi-professionellen Homepage von Mario Matzer. Als Vollblut-Ökonom bin ich leider hinsichtlich jeglicher ästhetischer Belange komplett überfordert, was das leicht chaotische Design dieser Homepage erklärt, habe ich sie doch großteils selbst gestaltet.

 

Weshalb gibt es diese Homepage? Obwohl ich relativ extravertiert veranlagt bin und schon gerne Bilder von mir im Netz bewundere, ist das natürlich noch lange kein ausreichender Grund eine eigene Homepage zu gestalten. Vielmehr geht es darum, eine Plattform für die Ankündigung meiner Vortragstermine zu haben, sowie Informationen zur aktuellen Krise unserer Entwicklung gebündelt zu präsentieren. Und dass da auch noch ein Foto von mir steht, ist natürlich auch nett.

 

 

 

    Zur Hypo Alpe Adria: Das Ganze ist ein riesengroßer Sumpf klassisch österreichischer Prägung. Hier nur ein paar Gedankenanstöße meinerseits.
  • Dass die Hypo in erster Linie ein FPÖ/BZÖ Selbstbedienungsladen war hat spätestens der Kulterer Prozess bewiesen. Da bringt das ganze Rumschrein der Buberlpartie nix.
 
  • Dass das Ganze dann sang- und klanglos vom damaligen Finanzminister Pröll verstaatlicht wurde hat sicher auch etwas mit dem aktuellen Arbeitgeber von Herrn Pröll, dem Raiffeisenkonzern zutun, weil die ja über ihre Beteiligungen an den einzelnen Hypos doppelt im Hypo-Haftungsverbund drin hängen und im Falle einer Insolvenz sehr viel zahlen hätten müssen.
 
  • Den restlichen Regierungsbeteiligten kann man vor allem ihre Untätigkeit über die letzten Jahre hin vorwerfen. Spätestens als der Kranebitter das Handtuch geschmissen hat war klar, da ist Feuer am Dach. Aber ich glaube Raiffeisen hat halt (über das ÖVP-Finanzministerium) den Deckel drauf gehalten.
 
  • Die 5 Mrd. die wir bis jetzt bezahlt haben machen nach Einschätzung der österreichischen Nationalbank nur die Hälfte bis ein Drittel der zu erwarteten Gesamtkosten aus. Dass das ganz ohne Beteiligung der zahlreichen Profiteure geschehen soll ist eine Frechheit.
 
  • Zu den bekannten Profiteuren zählen neben Raiffeisen (= ÖVP)  u.a. Karl-Heinz Grasser, Tilo Berlin, die Flick Stiftung und die GRAWE.
   
   
   
 

Unsere Studie zur Finanz- und Wirtschaftskrise ist endlich fertig! Ich habe gemeinsam mit meinem Kollegen auf der AK, dem Statistiker Karl Reitter, eine kompakte und übersichtliche Studie geschrieben, anhand derer die in meinen Vorträgen skizzierten Überlegungen dargestellt werden (und das in viel kompakteren Sätzen, als diesem hier).

 

Viel Spaß beim lesen. Über Feedback freue ich mich!

 

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  • Zur wirtschaftlichen Entwicklung: Ich empfinde die Situation in Japan und in England gerade einigermaßen besorgniserregend. Sowohl die Bank of England als auch die Bank of Japan (also die jeweiligen Zentralbanken) haben de Facto alle Zügel gekappt und fluten die Märkte mit frischem Geld (wobei Japan hier zwar einen Schritt voraus ist, aber eine andere Schuldenstruktur hat). Ich halte daher einen Staatsbankrott beider Staaten verbunden mit einer massiven Abwertung von Yen als auch Pfund für relativ wahrscheinlich. Und das leider Früher als Später. Ich hoffe ja so, dass ich mich täusche...